Mittwoch, August 30, 2006

Unheimliche Gegebenheiten

Ich denke, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um eine Wahrheit auf den Tisch zu legen. Zwar wird jeder, der sich an dieser Stelle “Farbe” in meinem Blog erhofft, enttäuscht sein… aber vielleicht auch etwas schmunzeln über mein Verhalten.

Ja. Ich trinke wieder Kaffee. Vorbei sind die Zeiten, in denen ich Nachts riesige Tassen gefüllt mit frisch duftenden Kaffeebohnen vor meinen Augen hatte.
All diese Qualen wegen einer Leberentzündung.
Ein befristetes Leben ohne Koffein….
Vorbei.

Und so fand ich mich heute morgen mehr als gut gelaunt an meinem Schreibtisch wieder. Was interessierten mich nun noch die Regentropfen, die in gleichmäßigen Rhythmen gegen die Fensterscheibe schlugen…? Zum einen versuchte ich meine Gedanken auf Rhythmische Parallelwelten zu locken und zum anderen; Ich hatte Kaffee *schmunzel*

Das Einzige, was mir an diesem Tag fehlte, waren die Erfüllungen meiner gestrigen Wünsche. Ich beobachtete IHN schon seit geschlagenen vier Minuten… jede Bewegung, jeder noch so kleine Atemzug wurde registriert und versucht auf bestmögliche Art auszuwerten. Ich konnte es drehen, wie ich wollte.

Es passierte nichts. ER stand einfach nur da. Sein Gesicht zur grauen Wand meines Büros gerichtet. Seine Blicke starr auf den unzähligen Linien der Weltkarte an der grauern Tapete. Die Form seines Körpers in Form eines Schattens auf dem Boden.

Was machte er da? Und was in diesem Moment noch weitaus mehr an Bedeutung hatte; warum stand er nicht leicht bekleidet neben meinem Schreibtisch?!
Scheinbar wirken Frauen in Männerberufen noch immer unheimlich und Furcht einflössend auf das männliche Geschlecht.

Hm.. Tragen unheimliche Dinge und Gegebenheiten nicht auch etwas faszinierendes an sich?

9 Comments:

At 30. August 2006 um 22:41, Anonymous Anonym said...

hallo,
bin ganz zufällig hier gelandet irgendwie. schreibst ja interessante geschichten. sind das lediglich auf koffein basierende tagträumereien oder steckt da noch mehr dahinter?

zu deinem heutigen beitrag: 1. welche gegebenheit ist dir unheimlich? 2. wer ist "ER"? 3. was soll "ER" leichtbekleidet neben deinem schreibtisch anstellen? 4. nein, frauen wirken nicht furchteinflößend in "männerberufen" - das scheint wohl dein wunsch zu sein. ;)

machs gut und weiter so!

 
At 31. August 2006 um 14:44, Blogger Melli said...

ER… “nur” ein Praktikant.
Ein Student aus einer mir fremden Stadt.

Es macht keinen Sinn, noch weiter mit irgendwelchen Gedanken dies bezüglich zu spielen. Wenn ich das nächste Mal das Büro betrete, wird er schon längst wieder daheim sein.
Ich werde ihn nie wieder sehen…

Wirklich reich ist nur der, der mehr Träume in seiner Seele trägt, als die Realität zerstören kann… ;)

Leider wird ER für immer ein Tagtraum bleiben….

 
At 31. August 2006 um 15:43, Blogger Stefan said...

Um seine Träume zu verwirklichen, muss man erst einmal aufwachen... *smile*

 
At 31. August 2006 um 16:07, Anonymous Anonym said...

- "nur" ein praktikant? was heißt das denn?
- wie fremd ist die stadt?
- das ist ja schade, dass du IHN nie wieder sehen wirst. dann musst du halt das büro mal wieder früher betreten
- weiß ER denn, dass du über IHN hier schreibst?

 
At 31. August 2006 um 17:09, Blogger Melli said...

@anonym

Der Nachteil an einem Blog ist die dort herrschende Anonymität. Ich habe mir schon oft die Frage gestellt, wer dort draußen Interesse an meinen Posts zeigt. ;)
Daher lasse ich es offen stehen, ob IHM die Adresse meines Blogs bekannt ist…

Als eine mir fremde Stadt bezeichne ich Leipzig… ich hatte bisher noch nicht die Gelegenheit dort sein zu dürfen. Ich sollte es ändern…. ;)

Verrate mir etwas….; Haben sich UNSERE Wege schon einmal im realen Leben gekreuzt?

 
At 1. September 2006 um 23:22, Anonymous Anonym said...

anonymität im internet ist schon was tolles. ;-)

an wen sind deine posts denn gerichtet? wie sieht deine zielgruppe aus?

wie sollte ER denn an deine blog adresse kommen? hast ihm die mal gegeben? hast überhaupt mal mit ihm gesprochen? weiß er von dir?

ob sich unsere wege im realen leben schon einmal gekreuzt haben?? gute frage... vielleicht unbewusst. die welt ist ja so klein. ;)

wenn er dir so wichtig ist solltest du ihm das vielleicht ja mal sagen, bevor es die ganze welt durch deinen blog weiß.... oder nicht?

 
At 2. September 2006 um 16:02, Blogger Melli said...

Äußerst interessant…

Mein Blog richtet sich an keinerlei Zielgruppe. Jeder, der Interesse zeigt, ist herzlichst zum stöbern in meinen Memoiren eingeladen.

Ich freue mich über jeden Kommentar der mir manchmal doch so fremd scheinenden Leser.
Das hinterlassen eines Namens, oder sei es auch nur ein Anfangsbuchstabe, ist optional.

Ein letztes Mal zurück auf das Thema “ER”…;

Mit Hilfe einer bekannten Suchmaschine ist es eine Leichtigkeit, Zugang zu meiner kleinen Welt zu erlangen. Voraussetzung hierfür ist mein Vor- und Nachname. Dieser ist ihm nach meinem Wissen bekannt. ;)

Für mich spielt es nun jedoch keinerlei Rolle mehr. Ich werde ihn nie wieder sehen.
Auch andere Mütter haben schöne Söhne *schmunzel* ;)

 
At 2. September 2006 um 19:05, Anonymous Anonym said...

nagut, werde mich noch ein mal dazu äußern. scheinst mit dem thema ja schon abgeschlossen zu haben.
wieso sollte er denn im internet nach dir suchen? wenn du so ein interesse an ihm hast solltest du doch eher nach ihm suchen oder nicht? die chance, dass er deinen namen wirklich kennt und danach sucht und dich hier findet scheint doch recht gering.... kann dir auch helfen ihn zu finden. :)


aüßerst interessant!

 
At 2. September 2006 um 20:49, Blogger Melli said...

Jetzt bin ich neugierig geworden…

Was verbirgt sich hinter Deinem Interesse an diesem jungen Mann und mir?

 

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